Fischerboote in Goa Shrikali Ashram

Transformiere dich und sei was du bist

Wenn du dich dazu entscheidest, Yoga-Asanas zu praktizieren, dann wirst du durch das Tal der Schmerzen gehen. Die Yoga-Asanas fordern dich, dein Körper und ganz besonders deinen Geist, auf sehr unterschiedliche Weise:

  • Beim Dehnen
  • Beim Aufbau deiner Kondition
  • Während dein Körper sich verändert
  • In jedem einzelnen Aspekt, den du überwinden musst

Das ist eine Seite von Yoga.

Das absolut schwierigste jedoch ist es, dich zu verpflichten. Weil du dich dazu entscheiden musst, etwas mit deinem Leben zu tun. Wir haben heute so viele Methoden uns zu motivieren. Schaue einmal auf YouTube und suche nach:

  • Wie verändere ich mein Leben
  • Wie finde ich mein inneres Gleichgewicht
  • Wie balanciere ich mich

Es ist nicht so, dass es uns an Wissen mangelt, es ist auch nicht die Inspiration. Das Problem besteht darin, wie du dieses Wissen in deinen Tagesablauf integrierst. In meinem Fall bedeutet es, dass ich mich 2013 dazu entschlossen habe nach Indien zu gehen und mich dort auf Yoga konzentriert habe. Jetzt ist es an der Zeit von diesem Yoga-Wissen so viel wie möglich zu teilen. Es hat mit dem YouTube Video angefangen, in dem ich darüber spreche, was die Quantenmechanik mit unserem Leben zu tun hat.

Das ich über die Quantenmechanik gesprochen habe, ist kein Zufall, es ist eine Brücke.

Wenn ich Yoga-Asanas unterrichte, versuche ich ein Gefühl für meine Teilnehmer zu bekommen. Ich versuche zu spüren, wie es ihnen geht und hole sie da ab wo sie gerade persönlich stehen. Jeder befindet sich in seinem persönlichen Feld oder auf seiner eigenen Stufe. In der Zeit, in der du in Yoga eintauchst, hast du keine Partnerschaft, du bist dabei eine Partnerschaft mit dir selbst und dem Universum zu entwickeln. Das ist der Grund, warum Menschen, die sich in einen Ashram zurückziehen, in dieser Zeit keine Beziehung pflegen und keine Partnerschaft eingehen. Sie nehmen auch nicht an sozialen Ereignissen teil wie Veranstaltungen.

Sie fokussieren ihre gesamte Energie:

  1. Ich investiere in mich selbst, ich mache mich selbst besser
  2. Wenn ich mich selbst besser verstehe, möchte ich dieses Wissen nutzen und mit meinen Mitmenschen teilen

Darauf stellt sich die Frage warum kümmerst du dich als erstes, um dich selbst? Ist das nicht egoistisch und selbstsüchtig?

Meine Sichtweise auf diesen Punkt ist wie folgt: Wenn ich meine Probleme nicht lösen kann, dann glaube ich nicht, dass ich dir dabei behilflich bin deine zu lösen.

Um dich dabei zu unterstützen dein Problem zu lösen, muss ich die Emotion selbst durchlebt haben, sonst kann ich mich nicht in dein Gefühl hineinversetzen.

 

Dann kann ich mir Gedanken darüber machen, wie bin ich es losgeworden was habe ich getan, um es abzulegen? Wenn jemand kommt mit demselben Problem, dann kann ich ihn fühlen, das ist, wie ich ihn unterstützen kann. Das ist der Grund warum man im Yoga sagt es fängt mit deinen Fähigkeiten an. Es fängt damit an, dass du für dich verantwortlich bist, dass du liebevoll mit dir umgehst. Fühle in deinem Leben die Dankbarkeit für dieses Leben. Die Dankbarkeit deinen Eltern gegenüber, du bist es, der es zuerst fühlen muss. Wenn du es fühlst, dann kannst du andere Menschen in deiner Umgebung daran teilhaben lassen. Dann kennst du das Gefühl, das du mit den Menschen um dich herum teilen willst. Das ist es, worum es im Leben geht, es ist das teilen von Emotionen. Dieses Gefühl ist nicht mit dem verbunden wie die Dinge in unserer Umgebung aussehen. Jemand fährt ein Fahrrad und hat dieses Gefühl, jemand anders liegt am Strand und hat dieses Gefühl und wieder jemand anders praktiziert Yoga und erfährt dabei das Gefühl. Es geht nicht darum, wie es von außen aussieht, was einer Sache seinen Wert gibt. Es ist das Gefühl, das darunter liegt. Das ist das Einzige was wir alle auf der Welt gemeinsam haben sollen. Es geht um das Gefühl, nicht darum, wie wir leben, sondern das Gefühl, das wir dabeihaben.

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